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Woran erkennt man gutes Parkett

Wer sich für einen Parkettboden entscheidet, möchte üblicherweise auch einen langlebigen und qualitativ hochwertigen Boden beziehen. Doch reicht die Preisspanne für Parkettböden ganz schön weit und es gibt viele unterschiedliche Ausführungen dieser Bodenbelagsart. Bei jeder Bodenbelagsart ist es daher wichtig, sich vor einem Kauf zu informieren, etwa mithilfe der technischen Daten. Daher haben wir Ihnen hier die technischen Daten des Parkettbodens erklärt, damit Sie wissen, wie man einen guten Parkettboden erkennt. Natürlich stehen auch wir Ihnen zur Seite, falls Sie eine Beratung wünschen.

Die relevantesten Daten zur Erkennung eines guten Parkettbodens:


  • Nutzschicht
    Die Nutzschicht stellt die oberste Schicht des Bodens dar, sie ist die Schicht, die im Alltag belastet wird. Auch ist sie die Schicht, die beim Wiederaufbereiten abgeschliffen und wieder versiegelt wird. Sie sollte möglichst dick sein.
 
  • Holzart
    Die Holzart ist maßgebend für die Belastbarkeit und die Optik eines Parketts. Meistens sind Parkettböden aus Eichenholz anzutreffen, sie sind robust, hart und quellen nicht so schnell auf wie andere Holzarten. Handelt es sich bei dem gewünschten Parkett nicht um Eiche, ist eine nähere Recherche empfehlenswert.

  • Parkettart/Konstruktion
    Es gibt mehrere Arten von Parkett mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen. Eine ausführliche Erklärung findet sich hier: Welche Arten von Parkett gibt es. Doch kann man sagen, dass in Massivholzparkett und 2-Schicht oder 3-Schicht-Fertigparkett unterteilt wird. Massivholzparkett ist üblicherweise teurer und langlebiger als Fertigparkett. 3-Schicht-Fertigparkett ist aber wesentlich einfacher zu verlegen.

  • Oberflächenvergütung
    Ob und wie die Oberfläche bei der Produktion behandelt worden ist, hat einen direkten Einfluss auf die Belastbarkeit und Pflegeintensität des Parketts. Unbehandelt, geölt oder lackiert: Bei jeder Oberflächenvergütung ist etwas anderes zu erwarten.

  • Gütesiegel
    Gütesiegel können Auskunft über Wohngesundheit, Herkunft und Nachhaltigkeit geben. Prüfen Sie die angegebenen Gütesiegel auf ihre Aussagekraft oder fragen Sie bei Unklarheiten direkt den Hersteller oder Händler an, um an die gewünschten Informationen zu kommen.

  • Hersteller
    Auch der Hersteller kann Auskunft über den Ursprung und die Nachhaltigkeit des Parketts geben. Setzen Sie sich vor dem Kauf mit dem Hersteller auseinander. Ist der Ursprung oder die Produktion des Bodens nachhaltig, werben Produzenten in der Regel damit.
 

Weitere Informationen zur Erkennung eines guten Parketts:

 
  • Brandverhalten
    Dieser Wert gibt an, wie sich der Boden im Falle eines Brands verhält. Bei Parkett ist dieser Wert oftmals bei Dfl-s1 und damit normal entflammbar.
 
  • Härtegrad/Brinell Härte
    Zeigt die Härte eines Materials an, die im Brinellhärteverfahren gemessen wird. Je höher dieser Wert, desto widerstandsfähiger ist er.
 
  • Wärmeleitfähigkeit
    Diese Kennzahl wird in m²K/W angegeben und ist wichtig für Besitzer einer Fußbodenheizung. Sie setzt sich zusammen aus der Dicke des Bodens und dessen Wärmeleitfähigkeit und gibt an, wie schnell sich der Boden bei einer Fußbodenheizung aufheizt. Es gilt: Je niedriger dieser Wert, desto besser.  Ein Wert von 0,15 m²K/W darf für Fußbodenheizungen zudem nicht überschritten werden.
 
  • Formaldehydemission
    Bei Formaldehyd handelt es sich um einen gesundheitsgefährdenden Stoff. Achten Sie darauf, dass das Parkett eine Emissionsklasse von E1 hat und der Hersteller diese auch angibt. Nur die Klasse E1 ist in Deutschland zugelassen und zeichnet einen weitestgehend unbedenklichen Holzwerkstoff aus.
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