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Vor- und Nachteile von Parkett

Parkettboden bietet viele Vorteile, die über die naturbelassene Optik hinausgehen. Nicht umsonst bleibt Parkett ein Klassiker unter den Bodenbelagsarten. Doch bringen seine natürlichen Bestandteile leider nicht nur Vorteile mit sich. Wichtig ist es hier, sich über die Vor- und Nachteile im Klaren zu sein, um auch wirklich die richtige Option für sein Projekt zu finden. Wir informieren Sie hier über die Vor- und Nachteile von Parkettböden.

Vorteile von Parkettboden


  • Langlebigkeit
    Parkett gilt bei korrekter Pflege als sehr langlebiger und belastbarer Bodenbelag. So gibt beispielsweise unser Hersteller Tarkett eine Garantie von 20 Jahren im Wohnbereich an. Je nach Art und Verlegeart kann eine verkratzte Oberfläche außerdem abgeschliffen und somit wieder aufbereitet werden.

  • Wohlgefühl
    Durch das verarbeitete Echtholz holen Sie sich die Natur in Ihr Zuhause. Entsprechend hat Parkett auf viele eine beruhigende und naturverbundene Wirkung. Außerdem hat frisch verlegter Parkettboden einen einzigartigen, angenehmen Geruch. Geölte oder unbehandelte Parkettböden nehmen überschüssige Feuchtigkeit auf und geben diese bei trockener Raumluft wieder ab. So agiert der Boden durch das Holz als natürlicher Regulator, was die Luftfeuchtigkeit angeht.

  • Fußwarme Oberfläche
    Das Holz sorgt für eine angenehm fußwarme Oberfläche. Wer die natürliche Haptik eines Parketts also gleich barfuß erleben will, muss sich nicht vor einer kühlen Oberfläche fürchten.

  • Wohngesund
    Parkett ist überwiegend frei von Schadstoffen, insbesondere weil es hauptsächlich aus natürlichem Holz besteht. Allerdings gibt auch ein Parkettboden Emissionen an die Raumluft ab. Wird das Parkett verklebt oder wird sich für Fertigparkett entschieden, treten Formaldehyd und ggf. andere Stoffe aus dem Boden aus. Um dem entgegenzuwirken, sollte man genau auf den verwendeten Klebstoff und die technischen Daten des Bodens achten. An sich sind alle in Deutschland vertriebenen Böden aber dazu verpflichtet, eine Formaldehyd-Emissionsklasse von E1 nicht zu überschreiten. Dieser Wert gilt als weitestgehend gesundheitlich unbedenklich. Auch Gütesiegel können Aufschluss über die Wohngesundheit des Parketts bieten.

  • Nachhaltig
    Dadurch, dass Parkett aus Holz besteht, hat der Bodenbelag das Potenzial, besonders nachhaltig zu sein, da Holz ein nachwachsender und natürlicher Rohstoff ist. Wie nachhaltig Parkett ist, hängt aber von dem Ursprung des Holzes und der Verarbeitung ab. Prüfen Sie Gütesiegel und fragen Sie beim Hersteller oder Händler an, falls hier Bedenken bestehen.

  • Leichte Reinigung im Alltag
    Die tägliche Reinigung gestaltet sich bei Parkett angenehm einfach. Der Boden wird einfach abgesaugt und bei Bedarf feucht gewischt. Achtzugeben ist nur darauf, dass beim feuchten Wischen nur wenig Flüssigkeit zum Einsatz kommt, da Parkett wasserempfindlich ist.

  • Geeignet für Allergiker
    Allergene wie Staub oder Pollen setzen sich nicht auf der Oberfläche eines Parketts fest. So können diese einfach abgesaugt werden. Entscheidend ist dann die regelmäßige Reinigung, damit die Allergene im Alltag nicht aufgewirbelt und dadurch wieder in der Raumluft verteilt werden.
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  • Fußbodenheizungsgeeignet
    Es gilt, hier die Angaben des Herstellers zu beachten, doch sind Parkettböden oft für die Verwendung von Warmwasserfußbodenheizungen zugelassen.

  • Einzigartige Optik
    Bei einem Parkettboden fällt jede Diele durch ihren natürlichen Ursprung ein wenig anders aus und macht sie zum Unikat. Strebt man also eine einzigartige Optik an, ist Parkett eine geeignete Wahl.

Nachteile von Parkettboden


  • Wasserempfindlich
    Im Gegensatz zu anderen Bodenbelagsarten wie Vinyl ist Parkett empfindlich gegenüber Wasser. Einzelne Dielen (falls z. B. noch Ersatzdielen im Keller gelagert werden) können sich bei zu hoher Luftfeuchtigkeit verbiegen. Zudem quillt der Bodenbelag bei zu langer Wassereinwirkung auf und nimmt Schaden.

  • Verfärbung bei Sonneneinstrahlung
    Parkett ist nicht Lichtecht. Das bedeutet, dass sich der Boden bei der Einwirkung von UV-Strahlen durch die Sonne verfärbt. Das ist leider nicht aufzuhalten, kann aber verlangsamt werden. Durch das Herbeiführen von Schatten durch Markisen, Rollläden oder Vorhänge oder dem Einsatz von UV Schutzfolie für Fenster kann das allmähliche Verfärben hinausgezögert werden.
 
  • Schwierige Verlegung bei Verklebung
    Parkett muss nicht immer schwer zu verlegen sein, aber: Wie schwer die Verlegung ausfällt, hängt davon ab ob die Verlegung schwimmend oder verklebt erfolgt und ob die Oberfläche noch behandelt werden soll. Auch wenn sich für besondere Verlegemuster, wie das bekannte Fischgrät-Muster entschieden wird, hat das einen Einfluss auf die Komplexität. Die hohen Anschaffungskosten sorgen auch dafür, dass fehlerhaft bearbeitete Bretter teurer zu ersetzen sind. Somit muss die Verlegung oft einer Fachkraft überlassen werden

  • Höhere Anschaffungskosten
    Ein Parkettboden kann sich schnell als Luxus erweisen. Sie sind kostenintensiver in der Anschaffung als Laminat oder PVC-Boden. Aber auch wenn der Vergleich zu anderen Bodenbelagsarten gezogen wird, wie etwa einem Vinylboden, ist das Vinyl oft günstiger.

  • Hohe Gesamtstärke
    Die Gesamtdicke eines Parketts liegt meistens höher als bei anderen Bodenbelägen. Das bedeutet, dass sich Gedanken um den Abstand zwischen Tür und Boden sowie den Übergängen zu anderen Räumen gemacht werden muss.

  • Eher weiche Oberfläche
    Auch wenn sie angenehm unter den Füßen ist, kann die eher weiche Oberfläche eines Parketts bei schweren Möbeln zu Druckstellen im Boden führen. Daher sollte man an vorbeugende Maßnahmen wie etwa Teppiche oder Filzgleiter denken.
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